Enzo Valentinuz (1946)

09.04.2020

Er lebt und arbeitet in Romans d'Isonzo. Nach der Scuola dell'obbligo setzte er seine Studien am Istituto Statale d'Arte in Gorizia fort und besuchte anschließend von 1966 bis 1969 den Malkurs des Meisters Bruno Saetti, Assistent von Carmelo Zotti, an der Accademia di Belle Arti in Venedig. Er charakterisiert sein Werk durch das Malen von Fresken und Graffiti, die mittels einer besonderen Technik, die "Strappo" genannt wird, diese besonderen, an chromatischen und materiellen Kostbarkeiten reichen Gemälde auf Leinwand übertragen. 1973 stellte er seine künstlerische Tätigkeit ganz ein, suchte eine Arbeit und musste seine neu gegründete Familie ernähren. Im Jahr 2005 nahm er die Malerei wieder auf und präsentierte seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Diese neue Phase besteht aus einer Reihe von Graffiti, die mit synthetischen Mörteln und originalen Collagen aus Karststeinen, die mit Acrylfarben bemalt sind, hergestellt wurden. Er begann 1965 mit der Ausstellung seiner Werke. Er nahm am ersten nationalen Wettbewerb für Malerei und Skulptur teil, der Kunststudenten vorbehalten war und im Rahmen der XXVII. Er nimmt mit einem Fresko teil und gewinnt ex aequo den ersten Preis, der ihm auch in der zweiten Ausgabe zusteht, während er 1967 den zweiten Preis erhält. 

Er gewinnt den ersten Preis bei der IV. Studentenkunstausstellung im Palazzo delle Esposizioni in Rom und wird mit der Goldmedaille des Bildungsministeriums ausgezeichnet; die Preisverleihung findet im Campidoglio statt. Es folgt eine große Ausstellung der einzigen preisgekrönten Werke, die in der Ehrenhalle des neuen Hauptsitzes von "Il Giornale d'Italia" eingerichtet wurde. Er ist eingeladen, in der Kunstgalerie "La Verritrè" in Mailand zusammen mit den anderen Gewinnern der Studentenkunstausstellung auszustellen. Von 1967 bis 1973 nahm er an drei Auflagen des regionalen Malereipreises "Carlo Sbisà" in San Pier d'Isonzo teil; an der regionalen Biennale "Stella Matutina" in Gorizia; am Preis "Sant'Ambroeus" in Mailand; an der Ausstellung vom 1. Mai in der Arbeiterkammer der U.I.L. in Triest. Wie bereits erwähnt, legte er 1973 seine Pinsel nieder und nahm sie 2004 wieder in die Hand, um sich selbst wieder als Künstler ins Spiel zu bringen. Er stellte in Gruppenausstellungen und Wettbewerben in Corno di Rosazzo, Iesolo, San Giorgio di Nogaro, Cordigano (TV), Romans d'Isonzo, Ruda, Castel Franco Veneto, Gorizia, Poggio Terza Armata (Sagrado), Cormons, Treppo Carnico, Gradisca d'Isonzo, Coupvray (Frankreich), Triest aus. Im Jahr 2004 wurde er von der Stadtverwaltung von Romans eingeladen, im Ratssaal auszustellen. Die Ausstellung mit dem Titel "Graffiti" markiert die offizielle Rückkehr von Enzo Valentinuz in die Kunstszene. Von 2006 bis 2011 folgten verschiedene persönliche Ausstellungen: "Pittura Murale" in der Pinacoteca di Aquileia; "Graffiti" Villa de Brandis in San Giovanni al Natisone; "Crepis" in der Buchhandlung Rebus in Cormons; "Dà ârie" Casa Zonch in Versa von Romans d'Isonzo. "Ankunft 1957... in Gorizia... Rückkehr 2007" Galerie "Mario Di Iorio" der Isontinischen Staatsbibliothek von Görz; "Im Schatten des Schlosses" Emporio Casa di via Oberdan in Görz; "Treffpunkt" Städtische Galerie Schiefling am See (Österreich); Tagungssaal "Crepis" der Wirtschaftsfakultät der Universität Triest; "Enzo Valentinuz", Spazio Arte del Bar Rullo in Cormons; Galerie "Sentiero 77" des Kulturclubs "Jezero" in Doberdò del Lago; "Studio Fuori", Spazio Target in Romans d'Isonzo; "Là a pit" in der Sala Marizza der Stadtbibliothek von Fogliano-Redipuglia; "Fat(t)o a mano - Roberto Cantarutti, Luciano de Gironcoli, Enzo Valentinuz" Palazzo Meizlik Aquileia; "I colori della memoria" enoteca "Luka" in Giasbana (San Floriano del Collio); "Sand und Steine, Mauern und Mauern" Stadtbibliothek von Staranzano; "Die Farben der Materie" Studio Arkema von Portogruaro (Ve); "Einweihung am 16. Dezember", Verein Literarisches Café im ersten Stock von Brescia. Zusammen mit Luciano Martinis und Giovanni Pacor stellt er im Museo del Territorio von Cormons in der Ausstellung "Kunst ist kein Handwerk, sie ist ein Mysterium" aus. Enzo Valentinuz hat sein Atelier mehrmals für das Publikum geöffnet, um die neuesten Werke auszustellen.