GORIZIAUND SEINE STRENG GEHEIMEN SCHÄTZE AUCH DIE RELIGIÖSE WELT ANTWORTET

23.12.2019

Unser Beitrag zum Schatz von Aquileia, der in Görz aufbewahrt wird, beginnt jene Mauer des Schweigens zu durchbrechen, in die viele Institutionen in Görz gehüllt sind, um einen Status quo aus unterschiedlich zusammengestellten Sesseln und kleinen Privilegien aufrechtzuerhalten, anstatt die Entwicklung der gesamten Stadt zu fördern. In der Zwischenzeit danken wir denen, die uns lesen, um Nachrichten zu finden, die nur wir geben können. Zum ersten Mal erhalten wir Botschaften des Teilens auch aus dem religiösen Umfeld von Görz, die wir aus Diskretionsgründen nicht veröffentlichen, bereits erfreut über die Tatsache, dass ein Pfarrer sich des "Skandals" einer Schatzkammer bewusst ist, die der Stadt gehört, und die, auch wenn sie bereits einen Sitz hat, der von der Bürgergemeinde (Finanzierung des Jubiläumsjahres 2000) in Millionenhöhe bezahlt wird, nicht wegen der Trägheit der Verwalter und einiger politischer Bauchschmerzen innerhalb der Kurie entlarvt wird. Fassen wir also diese emblematische Geschichte unserer armen Stadt zusammen und erinnern wir uns daran, dass es an der Zeit wäre, dass die Institutionen in Görz gemeinsam und nicht gegeneinander für die Instandhaltung einiger Sessel arbeiten. Die fünf Milliarden Lire, die heute etwa 2.500.000 Euro entsprechen, wurden für die vollständige Renovierung des kostbaren Gebäudes von Santa Chiara und für seine Umwandlung in ein Museum verwendet. Jahrhundert, eine Art kariöser Zahn im Zentrum von Gorizia, vor dem Postgebäude. Die Werke, mit vielen Schwierigkeiten aufgrund der üblichen Geschichte der Abwärtsarbeiten, wurden jedoch fertiggestellt, und heute wird das prächtige Gebäude für temporäre Ausstellungen genutzt. Aber das ist NICHT seine Berufung, denn er wurde eigens für die Unterbringung des Schatzes der Kathedrale gebaut, so sehr, dass der Architekt Lino Visintin, der das Projekt betreut hatte, am Eingang einen besonderen Platz für die große Leinwand von Guardi (eines der wertvollsten Gemälde, die wir in Görz haben) reserviert hatte. Zur Verdeutlichung: Für die Einrichtung des Museums hatte die Stiftung Carigo, damals unter der Leitung des Rechtsanwalts Franco Obizzi, den Gegenwert von knapp 600.000 Euro für die Ausstattung und die Vitrinen bereitgestellt, in denen die kostbaren Gegenstände der Schatzkammer untergebracht werden sollten. Das Projekt war von der Junta von Valenti verworfen worden. Als Pater Antonio Bommarco 2004 starb, gab die nächste Junta das Projekt auf, während die Kurie die Hinweise des Erzbischofs von Cres ignorierte und alles im Nichts verblasste. Offensichtlich verblasste auch die mögliche Finanzierung des Carigo. Die Gründe? Vor allem die politischen Meinungsverschiedenheiten und die völlige Perspektivlosigkeit der Institutionen Görzens. Nun hilft es niemandem, den Kopf wie Strauße in den Sand zu stecken: Was wir hervorgehoben haben, ist die absolute Perspektivlosigkeit einer Stadt, Görz, die jahrelang nur dem Appetit anderer Menschen zum Opfer gefallen ist.

GORIZIA3.0

Auf dem Foto von der Wikimedia Foundation: Pater Antonio Bommarco, Erzbischof von Gorizia.