MAZEDONIO, MRAMOR, MAURENSIG DAS GORIZIA-BERUFUNGSTHEATER

11.02.2020

Görz verfügt über eine bedeutende Theatertradition, die von einer Zuschauerbeteiligung getragen wird, die der Stadt zur Ehre gereicht und die nicht nur einer jahrhundertealten Tradition entspringt, sondern sich im Laufe der Zeit durch einen vielleicht unterschätzten kreativen und produktiven Willen gefestigt hat, wie de Rest fast alle Schätze, die sie besitzt.Ich spreche zum Beispiel von der guten Gesellschaft, die in den 60er Jahren die Görzer Francesco Macedonio*, Regisseur von internationalem Wert, "Il Piccolo teatro città di Gorizia", zusammenstellte, die ein wahres Wunder des künstlerischen Willens war. Um dieses Projekt herum entwickelte sich eine ausgezeichnete Professionalität, darunter Riccardo Canali und Gianfranco Saletta, vor allem aber verliebte sich ein Großteil der Jugendlichen aus Görz in das Theater, auch durch die Inszenierung von "Il Mio Carso" von Scipio Slataper, in der theatralischen Umsetzung des Triester Schriftstellers Furio Bordon. Wer der Uraufführung am Hof von Lanzi im Schloss beiwohnte, erinnert sich noch heute mit Erstaunen an die schauspielerische Energie vieler görzischer Jugendlicher und die beeindruckende Szenographie. Kurz gesagt, Gorizia hat qualitativ hochwertiges Theater produziert! Ein weiteres, zeitlich nicht so weit zurückliegendes Beispiel ist die musikalische Fabelshow "La Variante di Luneburg" nach dem Roman des Görzer Schriftstellers Paolo Maurensig (eine Theateradaption desselben), bei der Walter Mramor (künstlerischer Leiter des Verdi-Theaters von Görz, der auch erfolgreich die Theater von Cormons und Gradisca d'Isonzo leitet) zusammen mit der Sängerin Milva auf der Bühne stand, und zwar nach der Originalmusik von Maestro Valter Sivilotti. Eine Show, die auf Tournee das Lob des wichtigsten Publikums in ganz Italien erhielt und viele Jahre lang in Umlauf war. Eine geniale Operation, die die Besonderheiten Gorizias ausnutzte, in diesem Fall ein Schriftsteller, den Gorizia fast vergessen hat, der aber weiterhin schreibt und so viel Erfolg hat, dass er vor nicht allzu langer Zeit mit seinem Buch "Das Spiel der Götter" den wichtigen Preis "Scanno" gewann. All diese Prämissen, um zu bekräftigen, dass Gorizia eine schöne Theatertradition in seinen Adern hat, auch der Produktion und der "Schauspielschule" (und in diesem Zusammenhang können wir sicherlich Mauro Fontanini, Alfio Bertoni, Marino Zanetti erwähnen). Eine produktive und akademische Tradition, die wiederbelebt werden sollte: es ist wahre Kultur...

LUCA MICHELUTTI

*Figlio di musicisti - suo padre insegnava strumenti a fiati alla gloriosa e purtoppo ex scuola musica di Gorizia - era nato a Idria nel 1927, visse sempre a Gorizia, la "sua"città, anche se le più grandi soddisfazioni le ebbe a Trieste. Curò regie di importanti spettacoli per il Teatro Italiano di Fiume. Dal sito de La Contrada: "Uomo sensibile, coltissimo e dal carattere schivo, amante della letteratura e del cinema, ha diretto e formato un'intera generazione di giovani attori, non ultimi gli oltre sessanta ragazzi diplomatisi all'Accademia Teatrale "Città di Trieste", la scuola di teatro della Contrada. E gli allievi se lo ricordano, eccome se se lo ricordano! La grande amicizia con Tullio Kezich ha regalato alla Contrada un'acclamata "trilogia" della Trieste a cavallo della Seconda Guerra Mondiale. Nell'ottobre del 2013, a grande richiesta di pubblico, è tornato a dirigere la compagnia della Contrada nel testo Due paia di calze di seta di Vienna di Carpinteri e Faraguna, riconfermatosi ancora una volta un grande successo. Tra i suoi spettacoli ricordiamo I Rusteghi di Carlo Goldoni, I ragazzi irresistibili di Neil Simon, Il divo Garry di Noël Coward, Gin Game di Donald Coburn, Fuori i secondi e Svola cicogna di Enrico." NELLE FOTO, Macedonio, Mramor, Maurensig