NIEMALS AUFGEBEN: DIE ISONTINE WIRD IN DIE PROVINZ

17.10.2019

Vielleicht in einem kleinen Prozentsatz, aber auch unsere Stimme - wie die von nicht vielen anderen - war wichtig, damit der gesunde Menschenverstand in der nunmehr langjährigen Geschichte der Provinz Gorizia triumphieren konnte, die der Präsident Fedriga, die Junta und die Regionalkommission beschlossen haben, wiederherzustellen*. Grundlegend war die Position der Bürgermeister - fast alle - die sich Gehör verschafften. Entscheidend war das Vorgehen einiger Regionalräte, denen der Schutz des Territoriums offensichtlich am Herzen lag, wie Diego Bernardis. Wir haben immer gesagt, dass die Wiederherstellung der Provinz ein notwendiger und unverzichtbarer Schritt war, um dem Gebiet das Vorrecht zurückzugeben, über seine Zukunft selbst zu entscheiden. Nach der Konstituierung der Uti, die Serracchiani erfand, um dem damaligen Renzi-Ratspräsidenten das Primat einer nutzlosen institutionellen Reform zu Füßen zu legen; nach der auf dem Rücken liegenden und fast immer erzwungenen Akzeptanz der Uti durch viele Gemeinden (z.B. der Bürgermeister von Dolegna Bernardis - auch er - und der Bürgermeister von Fogliano Redipuglia Calligaris, beide heute Regionalräte) wurde sofort klar, dass der von der Linken erfundene und den Gesundheitsbezirken überlagerte Mechanismus trügerisch war. Die Provinz Görz war in zwei Teile geteilt und in ein zweiköpfiges Ungeheuer verwandelt worden: Die Linke kodifizierte so die ewige Spaltung dieses Taschentuchs und schürte jene Rivalität zwischen Görz und Monfalcone, die es den anderen Gebieten der Region, allen voran Triest, ermöglichte, unsere Strukturen und Institutionen zu verunreinigen, eine integrierte wirtschaftliche Entwicklung zu verhindern und jedes Projekt zu stoppen, das über das Gemeindegebiet hinausging. Görz ist für uns mehr als nur eine Idee und eine Identität: Görz, der Isonzo oder Friuli Orientale ist ein reales und konkretes Territorium, voller Kultur, Kunst und Geschichte sowie anderer regionaler Gebiete und reich an finanziellen und wirtschaftlichen Ressourcen, die nie richtig genutzt wurden und die wir jungen Leute ans Licht bringen und schließlich zum Wohle der Bürger nutzen müssen. Niemals aufgeben.

Gorizia3.0

*in den Notizen unser Brief an die Bürgermeister des Isonzo.