Mario Tudor (1932)

09.04.2020

Er lebt und arbeitet in Mailand. Er ist Absolvent des Liceo Artistico di Venezia. Nach einem kurzen Aufenthalt in Triest zog er 1959 endgültig nach Mailand. Für einige ist er freiberuflicher Grafikdesigner bei Rinascente und dann als Grafikdesigner und Art Director für ein multinationales Unternehmen tätig. 1966 beschloss er, sich ausschließlich der Kunst zu widmen und verwirklichte damit seine große Leidenschaft für die Malerei. Er stellt seit 1950 aus. Ende der 80er Jahre gab er die Malerei auf und widmete sich ausschließlich der Textilkunst oder Fiber Art. Er schuf Hunderte von Wandteppichen, Vorhängen, Papier- und Stoffskulpturen und andere "leichte" Objekte. 1988 fertigte er im Auftrag ein großes Werk an, das in der Eingangshalle der XVII. Triennale di Milano aufgestellt wurde. Von 1950 bis 1959 nahm er aktiv am kulturellen und künstlerischen Leben von Gorizia teil. Er stellte im Palazzo Attems, im Lesezirkel, im Presseclub und in der Piccola Permanente del Caffè Teatro aus. Er hat zahlreiche wichtige persönliche Ausstellungen veranstaltet. 1953 in der Galerie "R" in Verona. 

1966 in der Galerie "Il Canale" in Venedig und ein Jahr später, wiederum in Venedig, in der Galerie "San Vidal". Im Jahr 1970 stellte er im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt aus. 1971 ist er in der Galerie "Morone 6" in Mailand vertreten. 1972 in der "Scudo" in Verona, in der Galerie "Falchi" in Mailand im Studio Cartesius und in der Galleria Comunale in Triest. 1974 im Zentrum Rizzoli in Mailand, in der Stiftung Querini Stampaglia in Venedig und in der Galleria Comunale in San Pier d'Isonzo auf Einladung des Kritikers Giulio Montenero aus Triest. Im Jahr 1975 stellte er im ehemaligen Kloster San Sebastiano in Venedig und im Museo Provincial de La Plata aus; 1978 in der Galerie Incontro in Rom; 1982 in der Galerie "Babel" in Heibron (Stuttgart). 1987 richtete er in der Fondazione Bevilacqua La Masa auf der Piazza San Marco in Venedig eine große Ausstellung von Wandteppichen ein. 1988 in der Regionalen Galerie für Zeitgenössische Kunst "Luigi Spazzapan" in Gradisca d'Isonzo. Zahlreiche Gruppenausstellungen und Teilnahme an prestigeträchtigen Preisen, darunter 1969 der Internationale Zeichenpreis "Mirò" in Barcelona. Er malte eine Tafel der "Mauer der fünf Sprachen" in Piedimonte del Calvario (Görz) entlang der Grenzmauer der ehemaligen Baumwollspinnerei. Im Dezember 2011 schenkte er einen seiner Wandteppiche der Pinacoteca dei Musei Provinciali von Gorizia.