Mauro Mauri (1945-2001)

09.04.2020

Er besuchte die Kunstschule (drei Jahre tiefer) und später den Kurs für Wandmalerei-Dekoration (Fresken, Graffiti, Hochglanzfresken, Tempera) am Staatlichen Kunstinstitut in Görz. Er unterrichtete für eine kurze Zeit am Staatlichen Kunstinstitut von Görz, danach unterrichtete er Kunsterziehung an verschiedenen Mittelschulen der Stadt. Irgendwann beschloss er, das Lehren aufzugeben und sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Nach Jahren intensiver Arbeit näherte er sich der Computerkunst, ohne jemals die traditionelle Malerei zu vernachlässigen. Unter dem Akronym "Mau Red" schuf er zwei digitale Schwarz-Weiß-Comics: &Gli Yama& und &Paul mc Chaty&. Als großer Kolorist, sowohl in traditionellen als auch in digitalen Ausdrucksformen, ist er einer der vollständigsten isontinischen Autoren, bis hin zu dem Punkt, dass er zu den ersten, wenn nicht sogar zu den ersten in der Region gehört, die experimentieren und den Computer künstlerisch nutzen. Er hinterlässt uns Werke von großer Bedeutung, die auf einem Weg von über dreißig Jahren Arbeit entstanden sind, angefangen in den fernen sechziger Jahren, in denen er Hunderte von Gemälden, Fresken, Installationen bis hin zu den jüngsten digitalen Schöpfungen malte. In der Tat gehen seine ersten Ausstellungen auf das Jahr 1962 zurück: er nahm an einem regionalen Malwettbewerb in Latisana teil und gewann den ersten Preis und stellte dann zusammen mit Luciano de Gironcoli in der Trattoria "Alle Viole" in Gradisca d'Isonzo aus. Seitdem hat Mauro Mauri an Hunderten von nationalen und internationalen Gruppenausstellungen, Malpreisen und Extempore-Wettbewerben teilgenommen. Im Jahre 1963 nahm er an der ersten Ausgabe des Preises der regionalen Biennale der Malerei "Stella Matutina" von Görz teil und wurde mit der Goldmedaille der Gemeinde Görz ausgezeichnet. Zwei Jahre später gewann er den ersten Preis.

In den Jahren 1964 und 1965 stellte er zusammen mit Giuseppe Goia und Luciano de Gironcoli in der Ausstellungshalle der Galleria della Cassa di Risparmio am Corso Verdi in Gorizia aus. 1966 nahm er am Nationalpreis "Luoghi e Visioni Dantesche" in Rom und am Nationalpreis "San Fedele" in Mailand teil. 1966 nimmt Mauro Mauri zusammen mit Demetrij Cej, Giorgio Valvassori, Luciano de Gironcoli, Claudio Chincic und anderen Malern aus Gorizia und Triest an der Kollektivausstellung "8 pittori giuliani" teil, die in den Galerien "Primopiano" in Padua und "Il Cenacolo" in Vicenza eingerichtet wird. In den Jahren 1969 und 1970 stellte er in der Galleria della Pro Loco in Gorizia zusammen mit den Fotografen Arduino Altran und Luciano de Gironcoli aus, sowie in der Galerie "Sagittaria" in Pordenone in einer Ausstellung mit Künstlern aus dem Triveneto und in der regionalen Ausstellung "Art and Science Fiction", die im Schloss San Giusto in Triest eingerichtet wurde. 1971 war er zusammen mit Luciano de Gironcoli in der Galerie "Sagittario" in Udine. Er nahm an dem Erfahrungsaufenthalt teil, der in Idrija (damals Jugoslawien) von der slowenischen Bundesregierung und dem friaulischen Zentrum für plastische Künste von Udine organisiert wurde. Er wird zu den Internationalen Festspielen von Bayreuth (Deutschland) eingeladen, wo das Kulturmagazin "L' Asterisco" aus Triest anlässlich des großen Musikfestivals eine Open-Air-Kunstausstellung organisiert. Er stellt auch in Frankreich, in Chambéry und Thionville aus. 1973 wurde er zur VI. INTART in die Mestna Galerija in Lijubljana eingeladen. 1969 richtete er eine persönliche Ausstellung in den Sälen des Kulturzentrums "Stella Matutina" in Görz ein. Zu diesem Anlass malte er ein großes Gemälde von 15 Metern Sockelhöhe und 2,5 Metern Höhe, auf dem er das Epos des Menschen darstellt: von den Höhlen bis zur Eroberung des Weltraums. Später stellte er auch in der Galerie "Il Traghetto" in Venedig, in der Städtischen Kunsthalle in Triest, in der Galerie "New Space" in Folgaria di Trento, in der historischen Galerie des Zentrums für plastische Künste des Friaul in Via Stringer in Udine, in der Galerie "New Space" in San Polo in Venedig, in der Galerie Studio EXIT in Gorizia, im Refektorium "Caucigh" in Udine aus.