EINE MARKE, DIE FÜR ALLE SCHÄTZE VON GORIZIA WIRBT

28.02.2020

Es scheint uns nicht, dass die Nachricht von der künftigen Wiedererrichtung der Provinz Görz die toten Wasser der Politik Görzens, die in persönliche Streitigkeiten verwickelt ist, in der Korrektur der Entwürfe anderer mehr erschüttert hat als in der Planung einer unserer Stadt würdigen Zukunft. Doch die neuen Entscheidungen des Regionalrats eröffnen neue Perspektiven und verdienen eine Untersuchung und größere Aufmerksamkeit.

Die zukünftigen Provinzen werden unter anderem nicht mehr dieselben sein und nach und nach mehr Kompetenzen zusätzlich zu den traditionellen haben: einschließlich Kultur und zum Teil auch Tourismus. Nun sind wir zwar absolut von der Bedeutung von Gect und der Zusammenarbeit mit Slowenien überzeugt, die für unsere Stadt unverzichtbar ist und zu den wenigen konkreten Initiativen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gehört und die die Handschrift der Mitte-Rechts-Koalition und des ersten Rats von Romoli trägt, aber wir sind der Meinung, dass Görz seinem Provinzgebiet nicht den Rücken kehren kann, vor allem nicht den Gemeinden, die es krönen und die auf dem Gebiet jenes Collio Goriziano-Cormonese verstreut sind, der mit seinem Weinbau von Weltrang einen seiner größten Schätze darstellt. Der Wein ist für Destra Isonzo das, was Fincantieri für Monfalcone ist, aber ohne Kollateralschäden.

Sprechen wir über San Lorenzo, Mossa, Capriva, Moraro, Cormons (aber auch Savogna, Farra, Gradisca d'Isonzo, Römer, Mariano, Villesse, Medea): kurz gesagt, all dieses Gebiet, das historisch gesehen Görz seit langem eine städtische Einheit bildet, die fast keine Kontinuität aufweist und die es wert wäre, in Bezug auf einige Dienstleistungen verbunden zu werden: und bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, die eine städtische (und nicht vorstädtische) Linie von Gorizia nach Cormons vorschlagen, waren wir bereits die Ersten, die interveniert haben, indem wir über junge Gemeinderäte die Zustimmung einiger Bürgermeister, darunter auch des Bürgermeisters von Gorizia, eingeholt haben.

Die neuen regionalen Bestimmungen über die neuen territorialen Institutionen sehen eine ganze Reihe von Maßnahmen vor, die die Verwalter auffordern, über die nächsten Wahlen und ihre Sitze und Sessel hinauszublicken. Lassen wir die Köpfe baumeln und beginnen wir, über umfassende territoriale Synergien nachzudenken, wie sie es in Udine oder Triest tun, ohne uns um die Rügen derer zu kümmern, die Görz und seine Provinz vor einigen Monaten bereits ausverkauft hatten. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden erleben bereits Cormons und Grado. Der Sonneninsel ist es auch gelungen, großflächige Projekte in zwei Provinzen durchzuführen: Udine und Gorizia. Wir sprechen über einen ersten Schritt, der mit der unmittelbaren Nachbarschaft zu tun hat, und dann schließlich über den Aufbau einer loyalen und echten Zusammenarbeit mit den Monfalconesen und ihren Besonderheiten.

In der Wüste der Ideen und in Ermangelung jeglicher Werbung für das Territorium, die nicht den Görzern selbst gewidmet ist, wäre es gut, eine Marke zu schaffen, die Görz und sein Territorium mit seinen historischen, künstlerischen, kulturellen und önogastronomischen Schätzen identifiziert. Ein Markenzeichen, das alle Institutionen Görzens organisch und für einmal in der Geschichte zusammenführt, mit einer besonderen - und respektvollen - Aufmerksamkeit für die Menschen um uns herum. Es wäre dann Aufgabe der Stadtverwaltung von Görz, die Federführung für eine Absichtserklärung zu übernehmen - eine öffentliche Vereinbarung, im Licht der Sonne, stark, unauflöslich, klar in ihren Zielen und nicht die Replikation jenes gescheiterten und gescheiterten "Systems Görz", um dessen Tisch herum die Teilnehmer studierten, wie sie sich gegenseitig die Schuhe machen.

Gorizia3.0